Schöterich-Mauerbiene

Schöterich-Mauerbiene (Osmia brevicornis) Albert Krebs

Schöterich-Mauerbiene (Osmia brevicornis)

Die solitär lebende Schöterich-Mauerbiene besiedelt Waldränder, Parkanlagen und Gärten. Sie ist auf grossblütige Kreuzblütler angewiesen wie z.B. Schöteriche, sammelt aber auch Pollen an der Nachviole (Hesperis matronalis), dem Wilden Silberblatt, Goldlack, Wiesenschaumkraut oder an Rauken.

Ihre Nester baut sie oberiridisch in Insektenfrassgängen. Die zur Nestanlage gewählten röhrenförmigen Hohlräume werden durchgehend und ohne Zwischenwände mit Pollen gefüllt. Nach und nach werden die Eier dann in den Proviant abgelegt. Die Nester können zwische 8 bis 23 Larven enthalten, je nach dem wie lang die vorhandene Neströhre ist. Das Männchen ist übrigens, anders als das Weibchen, am ganzen Körper rot behaart.

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name: Osmia brevicornis
Flugzeit: Ende April bis Mitte Juni
Status CH: Gefährdet
Foto: Albert Krebs
Unterstützende Pflanzen: Wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia), Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis), Barbarakraut (Barbarea vulgaris)