Smaragd-Furchenbiene

Südliche Goldfurchenbiene halictus-submediterraneus

Smaragd-Furchenbiene (Halictus smaragdulus)

Die wärmeliebende Smaragd-Furchenbiene, auch Südliche Goldfurchenbiene genannt, besiedelt Trockenrasen und Ruderalflächen sowie geeignete Flächen im Siedlungsraum. Sie fliegt im Wallis, bei Basel und im Zürcher Unterland. Sie lebt sozial.

Furchenbienen im Allgemeinen leben primitiv-eusozial und bilden kleine bis grosse Kolonien, die sogar bis zu 200 Bienen umfassen können. Bei den Smaragd-Furchenbienen nistet eine grosse Königin mit 3 bis 6 kleineren Arbeiterinnen zusammen in kleineren Kolonien. Die Nester werden unterirdisch in selbstgegrabene Hohlräume gebaut, bevorzugt in schütter bewachsenen Böden (Sand, Lehm, Löss).

Die Art ist polylektisch. Das bedeutet, dass sie Pollen an Pflanzen vieler Pflanzenfamilien sammelt. Um die Brutzellen mit Pollen auszustatten, werden gerne Pollen von Fingerkraut, Rainfarn, Flockenblumen, der Wegwarte, der Wilden Möhre und von vielen mehr gesammelt.

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name: Halictus smaragdulus (auch Halictus submediterraneus)
Flugzeit: Mitte Mai bis Mitte Oktober
Status CH: Gefährdet
Foto: André Rey
Unterstützende Pflanzen: Silber-Fingerkraut (Potentilla argentea)
Pollenpflanzen: Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa), Wilde Möhre (Daucus carota), Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)





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