Waldhummel

Waldhummel (Bombus sylvarum) Albert Krebs

Waldhummel (Bombus sylvarum)

Hummeln gehören zu den sozialen, staatenbildenden Wildbienen. Die Waldhummel bevorzugt offenes Gelände, Waldränder, Parkanlagen, Streuobstwiesen sowie Wiesen- und Weidenlandschaften. Trotz ihres Namens gehören Wälder nicht zu ihren Habitaten. Die Königin ist 16 bis 18 mm, die Männchen bzw. Drohnen 12 bis 14 mm und die Weibchen bzw. Arbeiterinnen 10 bis 14 mm gross. Von ihrem Äusseren her ähnelt sie stark der Gartenhummel und ist mit ihr deshalb leicht zu verwechseln.

Ihre Nester legt die Waldhummel entweder unterirdisch an und nutzt dafür verlassene Mäusenester oder oberirdisch direkt unter Grasbüscheln. Ein Nest besteht aus bis zu 150 Individuen.

Um ihre Nachkommenschaft immer bestens versorgen zu können, betreibt sie Vorratshaltung. Zwischen die Brutzellen werden Taschen gebaut, die mit Pollen gefüllt werden. Um den Pollen in ausreichender Menge heranzuschaffen, sammelt sie an vielen Pflanzenfamilien (polylektisch). Besonders insbesondere Hülsenfrüchtler (Fabacea), die wiederum zu den Schmetterlingsblütlern (Faboideae) gehören, Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae) und Lippenblütler (Lamiaceae) sind bei ihr beliebt.

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name: Bombus sylvarum
Flugzeit: Ende April bis Oktober
Status CH: Gefährdet
Foto: Bjorn Lundquist (Flickr)
Pollenpflanzen: Vogel-Wicke (Vicia cracca), Zaun-Wicke (Vicia sepium), Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)Herzgespann (Leonurus cardiaca), Aufrechter Ziest (Stachys recta), Kriechender Günsel (Ajuga reptans)







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